Anemone ranunculoides
Hahnenfußgewächse
BestimmungsmerkmaleDas Gelbe Windröschen trägt 1 - 2 gelbe Blüten mit jeweils 5 Blütenblättern. Darunter sitzen
3, bis zum Grund geteilte Hochblätter. Die Grundblätter entwickeln sich erst nach der Blüte.
Die Pflanze blüht von März - April und wird 15 - 30 cm hoch.

Standort und Verbreitung:

Das Gelbe Windröschen wächst in feuchten Laubwäldern, in Gebüschen und Auwäldern. Es bevorzugt grundwasserfeuchten, lockeren, kalkhaltigen Lehmboden und ist recht selten. Die
Pflanze wächst von Südskandinavien bis Nordspanien und Mittelitalien.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Das Gelbe Windröschen enthält Protoanemonin, ein Gift das besonders Haut und
Schleimhäute reizt und äußerlich Rötung der Haut und Blasen verursacht. Innerlich
aufgenommen kommt es zu Störungen des Nervensystems, zu Reizungen und Entzündungen
der Niere, sowie der Verdauungsorgane. Es treten auch Erbrechen und Durchfälle ein.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

siehe Busch-Windröschen

Name:

Der Gattungsname Anemone kommt aus dem griechischen und bedeutet Wind, womit er sich
auf die leicht vom Wind verwehten Blütenblättchen bezieht. Darauf verweist auch der
deutsche Name. Der Artname ranunculoides bedeutet hahnenfußähnlich.

Geschichtliches:

siehe Busch-Windröschen

Das Gelbe Windröschen ist geschützt!