Sophora japonica
Schmetterlingsblütengewächse
Bestimmungsmerkmale:Der Japanische Schnurbaum wächst bis zu 30 m hoch. Er trägt seine kleinen, gelblichen Schmetterlingsblüten in aufrecht stehenden Rispen, die über 30 cm lang werden können. Die Samen sitzen in 6 cm langen, aufgeblasenen Hülsen, die zwischen den Samen eingeschnürt
sind. Sie schmecken sauer. Die Laubblätter sind gefiedert und ähneln denen der Robinie; sie werden bis zu 25 cm lang. Der Baum blüht von August - September.

Standort und Verbreitung:

Der Japanische Schnurbaum stammt aus Ostasien und wächst bei uns als Zierbaum an Allen
und in Parkanlagen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanze enthält unter anderem Sophorabiosid und in den Samen Cytisin. Die meist
Gefahr, insbesondere für Kinder, geht von den unreifen Früchten aus. Die Symptome sind
Übelkeit, Erbrechen, krampfartige Magenschmerzen und Durchfall. Weiterhin kann es zu Lähmungserscheinungen und Verminderung der roten Blutkörperchen kommen sowie zur
Senkung des Blutzuckerspiegels. Bei entsprechen starker Giftaufnahme ist auch der Tod nicht
ausgeschlossen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

Der Japanische Schnurbaum wird medizinisch nicht genutzt.

Name:

Ein weiterer Name für die Pflanze ist Sauerschotenbaum. Der Gattungsname Sophora stammt
aus dem arabischen. Er wurde von der Pflanze Casssia sophora durch Linne auf diese Gattung übertragen. Der Artname verweist auf die Herkunft des Baumes.

Geschichtliches:

Im Jahre 1747 wurde der Japanische Schnurbaum in Europa eingeführt.