Rhododendron
sp. Heidekrautgewächse
Bestimmungsmerkmale:
Typisch für alle Rhododendron-Arten ist ihre lorbeerähnliche Blattform. Die Sträucher
erreichen eine Höhe bis zu 5 m und haben entsprechend ihrer Zuchtform mannigfaltige
Blütenfarben und Formen. Außer Rhododendron ponticum sind sie immergrün.
Standort und Verbreitung:
Es gibt ca. 500 Arten, die man in Australien, in den asiatischen Gebirgen, im Mittelmeerraum
und auch auf den britischen Inseln findet. Bei uns ist Rhododendron eine beliebte
Gartenpflanze.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanzen enthalten das Gift Acetylandromedol. Besonders Kinder sind gefährdet, wenn
sie mit den Blüten spielen, an ihnen saugen oder sie verschlucken. Die
Vergiftungserscheinungen sind Reizungen der Mundschleimhäute und Kribbeln der Haut.
Ferner kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüchen, Schwindelgefühl sowie
Magen- und Darmbeschwerden, mit Durchfall. Die Herztätigkeit wird langsamer und bei
schwerer Vergiftung kann es auch zum Tod durch Atemlähmung kommen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Asiatische Arten werden als herzstärkende und blutdrucksenkende Drogen verwendet. Der
aus Sibirien stammende Rhododendron chryseum wird in der Homöopathie bei Gicht und
Rheuma genommen.
Name:
Rhododendron stammt aus dem griechischen und heißt Rosenbaum.