Kalmia angustifolia
Heidekrautgewächse
Bestimmungsmerkmale:
Die Schmalblättrige Lorbeerrose wächst als immergrüner Strauch und wird bis zu einem
Meter hoch. Die Pflanze trägt rosafarbene bis purpurrote, glockenförmige Blüten, die von Mai
- Juni erscheinen. Die Laubblätter sind oval bis lanzettlich und ähneln denen des Lorbeers.
Verwandt mit der Lorbeerrose ist der Berglorbeer (Kalmia latfoilia), der bis zu 6 m hoch
werden kann und große rosa - weiße Blüten trägt. Standort und Verbreitung: Die Lorbeerrose stammt aus Nordamerika und wächst bei uns als Zierstrauch in Gärten. Sehr selten
ist diese Pflanze auch verwildert zu finden. Der Berglorbeer ist ebenfalls eine Gartenpflanze.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Lorbeerrose und Berglorbeer enthalten Acetylandromedol. Das Gift bewirkt Reizungen der Mundschleimhäute, Kribbeln der Haut, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl,
Schweißausbrüche sowie Magen- und Darmbeschwerden, verbunden mit Durchfall. Die Herztätigkeit verlangsamt sich und bei starker Vergiftung kann es auch durch Atemlähmung
zum Tod kommen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet in der Homöopathie Anwendung bei Herzentzündungen und
Gelenkrheumatismus.
Name:
Der Ähnlichkeit der Blattform mit Lorbeerblättern und die prachtvollen Blüten gaben der
Pflanze den Namen Lorbeerrose. Ihren Gattungsnamen Kalmia erhielt sie nach dem schwedischen Botaniker P. Kalm (1715 - 1779). Der Artname angustifolia heißt
schmalblättrig, hingegen latifolia breitblättrig bedeutet.